HEV Newsletter 2018/1

Kommunalwahlen 2018 – Stadtrat und Parlament

Der HEV Schlieren hat nach seinen Statuten den Zweck und das Ziel das private Grundeigentum zu schützen sowie die Interessen der Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer wahrzunehmen. Dies erfolgt unter anderem durch Informationen zum Grundeigentum, Hilfestellung bei Rechtssuchenden und ebenso durch politische Aktivitäten. Der Zweck soll auch erreicht werden mit der Unterstützung von aktiven Mitgliedern bei Gemeinde-, Kantons- und Bundeswahlen.

Wir müssen leider feststellen, dass sich die Zusammenarbeit mit den politischen Behörden in den vergangenen vier Jahren verschlechtert hat (als Beispiele seien erwähnt: Zu passive Haltung des Stadtrates bei der Interessenwahrung der Lebensqualität der Anstösser an die Limmattalbahn – dazu gehört zuletzt auch sein Verhalten zur Rotbuche auf dem Stadtplatz. Genehmigung eines einseitigen und unvorteilhaften Muster-Energielieferungsvertrages durch den Stadtrat zugunsten des Energieverbundes des ewz. Erschliessungserschwernisse für das Gewerbegebiet Grabenstrasse durch die Begegnungszone Güterstrasse. Verzögern der Erarbeitung einer Bau- und Zonenordnung – seit acht Jahren werden wir immer wieder vertröstet). Zusammen mit weiteren Verbänden der Wirtschaft haben wir fünf Punkte formuliert, die uns wichtig sind und für die wir in den nächsten vier Jahren Unterstützung von den politischen Behörden wünschen: 1) Kooperative Behörden und eine partizipative Mitwirkung bei der Erarbeitung von bedeutenden Vorlagen; 2) Sparsames Haushalten im Steuerhaushalt und bei den Eigenbetriebe mit möglichst tiefen Steuern und Abgaben; 3) Mehr Aufträge an Schlieremer Unternehmen; 4) Bauliche Entwicklungsmöglichkeiten auch ausserhalb der Gebiete mit Gestaltungsplänen durch eine Revision der Bau- und Zonenordnung; 5) Zur Erhaltung eines attraktiven Zentrums mit Einkaufs- und Gastro-nomiemöglichkeiten ungehinderte Erreichbarkeit und Parkierungsmöglichkeiten in der Nähe.

Wir haben die Hoffnung für einen verbesserten Dialog nicht verloren und werden unseren Beitrag dazu leisten – umso mehr, da die FPD mit dem Slogan „Schlieren, wo das Miteinander gelingt!“ wirbt.

Der Vorstand des Hauseigentümerverbandes Schlieren (HEV Schlieren) empfiehlt Ihnen die Wahl unserer drei Mitglieder:

In den Stadtrat
  • Pierre Dalcher
  • Christian Meier
Ins Stadtparlament
  • Markus Weiersmüller


Energieverbund der Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (ewz) – zu teuer?

Rund die Hälfte des Siedlungsgebietes von Schlieren befindet sich gemäss dem Energieplan im Einflussbereich des Energieverbundes ewz. Die ewz betreiben eine öffentliche Fernwärmeanlage. In der Regel wird Heizwärme bezogen.

In diesem Gebiet besteht eine bedingte Anschlussverpflichtung gestützt auf § 295 Abs. 2 PBG: "Wenn eine öffentliche Fernwärmeversorgung lokale Abwärme oder erneuerbare Energien nutzt und die Wärme zu technisch und wirtschaftlich gleichwertigen Bedingungen wie aus konventionellen Anlagen anbietet, kann der Staat oder die Gemeinden Grundeigentümer verpflichten, ihr Gebäude innert angemessener Frist an das Leitungsnetz anzuschliessen und Durchleitungsrechte zu gewähren."

Im Erläuterungsbericht vom 13. Juli 2015 steht als Fussnote zum Begriff der gleichwertigen Bedingungen: Als zumutbar und verhältnismässig beurteilt werden bei der Fernwärme bis zu 10% höhere Jahreskosten (Kapital- und Betriebskosten) gegenüber einer konventionellen Heizanlage (> aus Gründen energetischer, lufthygienischer und ökologischer Vorteile). Diese Feststellung ist offensichtlich schon im Zeitpunkt der Erstellung des Berichtes falsch gewesen. Am 11. Juni 2002 hat die Baurekurskommission II bereits festgestellt, dass die Kosten durch einen Anschluss an die Fernwärmeanlage nicht höher sein dürfen als jene einer konventionellen Heizung. Es ist uns nach wie vor ein Rätsel, weshalb die Stadt Schlieren mit diesem Bericht die Grundeigentümer täuscht.

Seien Sie kritisch, bevor Sie an die öffentliche Fernwärmeversorgung ewz anschliessen. Holen Sie weitere Offerten bei einer Heizungsfirma ein. Ein konkretes Beispiel aus Schlieren zeigt dies eindrücklich auf: Die Heizungsanlage einer Mehrfamilienhaussiedlung im Einzugsgebiet des Energieverbundes ewz musste Ende 2015 saniert werden. Die ewz hat eine Offerte für den Anschluss an die Fernwärmeanlage eingereicht mit Jahreskosten von rund Fr. 51'000.00. Zusätzlich wurde auch eine Offerte durch eine Heizungsfirma für den Ersatz der bestehenden Gasheizung und Kaminanlage im Betrag von rund Fr. 29'000.00 abgegeben. Die private Heizungsfirma hat die Arbeit ausgeführt. Die Heizkosten betragen pro Jahr nun rund Fr. 27'000.00 und für die Amortisation der neuen Gasheizung/Kaminanlage werden auf 10 Jahre rund 3'000.00 pro Jahr dazugerechnet. Die Fortsetzung der Wärmeerzeugung mit der Gasheizung kostet damit Fr. 30'000.00 pro Jahr gegenüber der Offerte des ewz von Fr. 51'000.00 pro Jahr. Fr. 21'000.00 weniger pro Jahr, welche nun den Mietern oder Eigentümern zugute kommen!

Auch ist nicht zu unterschätzen, dass ein über 30 Jahre laufender und einem Erwerber zu überbindender unvorteilhafter Energielieferungsvertrag mit den ewz auch den Verkaufspreis mindern kann. Aufgrund ähnlicher Beispiele haben wir schon 2016 die Vermutung geäussert, dass die ewz mit dem Energieverbund Gewinne erzielt, obwohl dies für eine Fernwärmeversorgung im Grundsatz unzulässig ist. Es ist schade, dass der Stadtrat trotz unserer Interventionen bei der Erteilung der Konzession diesen berechtigten Anliegen im Interesse der Schlieremer Kunden nicht Rechnung getragen hat. Für die Kunden fehlt jegliche Transparenz über die Tarife (gesetzliche Vorschrift nach § 3 des Energiegesetzes) und das Prinzip der Eigenwirtschaftlichkeit (keine Gewinnerzielung).

Den Muster-Energielieferungsvertrag, welchen der Stadtrat mit der Konzession genehmigt hat, haben wir vor Kurzem erst erhalten. Wir beabsichtigen, diesen Vertrag durch einen Fachmann auf unfaire Bestimmungen hin zu prüfen.

Wir kämpfen für Sie in dieser Angelegenheit weiter!

Neue Vergünstigungen

Für HEV Mitglieder stehen neben den gewohnten Vergünstigungen neu nachstehende Angebote zur Verfügung.

  1. Zurich Versicherung Reiseversicherung: 5% auf die Zurich Relax Assistance http://www.hev-schweiz.ch/verband/mitgliedschaft/versicherungen/zurich-versicherung
  2. HEV-Hypothek 10% auf die Erdbebenversicherung http://www.hev-schweiz.ch/fileadmin/sektionen/hev-schweiz/PDFs_Dateien/Versicherungen/170929_HEV_HIS... 
  3. Sport 2000 / Premium Sports Group Bei einem Einkauf ab 200 CHF erhalten HEV-Mitglieder gegen vorweisen ihres Mitgliederausweises an der Kasse einen Rabatt von 15%. Weitere Informationen finden Sie unter nachstehenden Link http://www.hev-schweiz.ch/verband/mitgliedschaft/verguenstigungen/hev-specials/sport-2000-premium-sp... 
  4. Dampfbahn Furka Bergbahn DFB Gegen Vorlage eines gültigen HEV-Mitgliederausweises gewähren die DFB HEV-Mitgliedern und 1 Begleitperson einen Rabatt von 20% auf die Fahrpreise.
  5. Stanserhorn-Bahn Ermässigte Bahnfahrt für HEV Mitglieder. Nähere Informationen werden im Verlauf Q1/18 auf der Website des HEV Schweiz unter den Vergünstigungen zu finden sein.
  6. Easy Dining - nicht neu aber sehr empfehlenswert
    Wie funktioniert es: Ab zwei Personen erhalten Sie 50% Rabatt auf die Essenskosten, bei drei Personen 33%, bei vier Personen 25% usw. Weitere Informationen hierzu unter: http://www.hev-schweiz.ch/verband/mitgliedschaft/verguenstigungen/essen-und-trinken/easydining/